Aus der DIG – Ausgetreten worden!

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Dieses Thema enthält 1 Antwort und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  DL3NO vor 1 Monat, 1 Woche.

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    dd6nt
    Teilnehmer

    . . . Ziele der DIG

    . . . Die Mitglieder pflegen Freundschaft untereinander und mit allen Funkamateuren des In- und Auslandes. . .

    . . . Die obersten Grundsätze aller DIG-Mitglieder sind:

    Disziplin, Aktivität und Höflichkeit auf allen Amateurfunkbändern und 100% im QSL-Austausch. . .

    . . . Jedem Austritt eines DIG-Mitgliedes aus seinem nationalen, der IARU angeschlossenen, Amateurfunk-Verband folgt automatisch die Streichung als
    DIG-Mitglied. . . .?

    ———————————————————————————–

    Liebe DIG-Mitglieder,
    lieber DIG-Vorstand,
    liebe Funkfreunde,

    das bedeutet für mich im Klartext, dass ich als von der DIG als hinausgeworfenes Ex-Mitglied, jetzt nicht mehr 100% QSL bin, jetzt undiszipliniert, inaktiv und als unhöflich hingestellt werde.

    Meiner Meinung nach zeigt die Satzung der DIG, einen dringend erforderlichen Aktualisierungsbedarf an. In der Mitgliederliste der DIG wird “Ausgetreten“ angezeigt, richtiger wäre die Bezeichnung: “AUSGETRETEN WORDEN“.

    Wenn ich mein Auto abmelde, – werde ich ja auch nicht aus dem Automobil-Club geworfen.

    Wer in seiner Freizeit als Funkamateur tätig sein will, braucht dazu heute keinen Amateurfunkverein mehr. Fachzeitschriften für Funkamateure gibt es in fast jedem guten Zeitungsladen, etwa das Magazin “Funkamateur“, oder im Abo das Magazin “Funk-Telegramm“ und um sich mit Funkfreunden zum Gedankenaustausch zu treffen, kann man sich als “nichtorganisierter Funkamateur“ (ohne Vereinszugehörigkeit), auch in jedem Restaurant auf ein Glas Bier verabreden, ohne Mitglied im Ortsverband eines Vereins zu sein.

    In Deutschland gibt es etwa 65.000 Funkamateure (nicht Rufzeichen), davon betreiben weit mehr als 50%, dieses Hobby als “nichtorganisierte Funkamateure“. Diese Funkamateure sind aus einer Vielzahl von Gründen nicht oder auch nicht mehr in regionalen Amateurfunk-Clubs organisiert und bringen durch ihre Nicht-Mitgliedschaft, ihr Misstrauen gegenüber diesen Clubs zum Ausdruck.

    Versendung von QSL-Karten

    Viele Funkamateure versenden daher in der heutigen Zeit, ihre QSL-Karten direkt, oder auf die modernste Art, auf elektronischem Wege, in eigener Regie z.B. über „eQSL.cc“. Diese Versandart ist kostenlos und geht auch viel schneller, als über die einzelnen regionalen Amateurfunk-Clubs, die dann die QSL-Karten durch ihre QSL-Bureaus vermitteln. (Man darf aber für „eQSL.cc“ eine Kleinigkeit, in Form einer Spende beisteuern)

    Die Beförderung der QSL-Karten durch “eQSL.cc“ erfolgt als Datei über das Internet und die gewünschte QSL-Karte, kann dann vom Empfänger selbst ausgedruckt, oder auf dem PC in einem Ordner abgespeichert werden und man braucht auch keine großen Mengen an Schuhkartons mehr, voll mit QSL-Karten, in Schränken oder Regalen zu stapeln. Man spart auf diese Weise auch viel Platz.

    Jeder “nichtorganisierte Funkamateur“ (ohne Vereinszugehörigkeit), hat die Möglichkeit die Bestätigung seiner QSOs durch den Versand seiner QSL-Karten, über “eQSL.cc“ kostenlos abzuwickeln. Man benötigt dazu keine QSL-Vermittlung von irgendeinem Club oder Verein.

    Wer ein elektronisches Logbuch führt, kann seine eQSL-Vermittlung auch auf Automatik einstellen und man ist immer 100% QSL.

    Wenn mein QSO-Partner den Wunsch nach einer Papier QSL-Karte hat und/oder kein eQSL-Mitglied ist, sende ich meiner Gegenstation von mir eine Papier QSL-Karte im Briefumschlag, mit der Post kostenlos zu.

    Ich habe damit kein Problem – Ich bin immer 100% QSL.

    Bei seltenen DX-Stationen oder Ländern wünschen sich sowieso viele Funkamateure QSL-Direct und 1 oder 2 US-$ im Brief, da ist eine QSL-Vermittlung über einen Club oder Verein vom Grundsatz her durch die Art der Abwicklung schon unmöglich.

    Vy 73 – 55 – 77 de Georg – DD6NT – exDIG 6142 – exDARC – exOVV

    Aber trotzdem weiterhin Funkamateur – und immer 100% QSL.

    http://qsl.net/dd6nt

  • #971

    DL3NO
    Keymaster

    Aus Geschichte der DIG:
    Auf dem 2. DIG-Treffen, 1970 in Kempen, kommt es nach langer Diskussion zu einer Kampfabstimmung, die aber wider Erwarten mit einem einstimmigen Beschluss endet:
    „(3) Mitglieder der DIG können werden: (a) alle lizenzierten deutschen Funkamateure und SWLs, die Mitglied des DARC oder seiner korporativen Verbände sind, (b) alle ausländischen lizenzierten Funkamateure und SWLs, die Mitglieder ihres nationalen Amateur-Radio-Clubs sind.

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